
Mit unseren inklusiven Spielgeräten schaffen wir bei HST-Spielgeräte Spielräume, in denen Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen möglichst selbstverständlich gemeinsam spielen, entdecken und aktiv sein können.
Dabei bedeutet Inklusion weit mehr als rollstuhlgerechte Spielgeräte: Bewegungs-, Sinnes-, Klang-, Sand- und Experimentierspiele eröffnen unterschiedliche Wege ins Spiel. Nicht jedes Kind muss dasselbe tun – entscheidend ist, dass möglichst viele Kinder eine passende Möglichkeit finden, mitzuspielen und teilzuhaben.
Inklusive Schaukelanlage aus verzinktem Metallgestell mit zwei Flachsitzen und einem großen Sessel Maxi. Ideal für Kinder ab 3 Jahren, die gemeinsam schaukeln, sich gegenseitig anschubsen und sicheren, barrierearmen Schaukelspaß erleben sollen – perfekt für öffentliche und inklusive Spielplätze.
Extra breite Ruhe-Hängematte aus Herkulesseil Ø 16 mm mit Überschlagschutz. Liegefläche 2,00 x 1,40 m, Fallhöhe 0,60 m, EN 1176. Für bis zu 7 Kinder – perfekt für Kita, Schulhof und öffentliche Spielplätze.
Ein guter Spielplatz lädt möglichst viele Kinder zum Mitmachen ein. Unsere inklusiven Spielgeräte schaffen unterschiedliche Möglichkeiten zum Bewegen, Wahrnehmen, Entdecken, Ausprobieren und gemeinsamen Spielen – abgestimmt auf verschiedene Fähigkeiten und Bedürfnisse.
Dabei bedeutet Inklusion für uns mehr als barrierearme Zugänge. Kinder können ein Spielgerät unterschiedlich erleben: aktiv bewegen, im Sitzen spielen, hören, fühlen, beobachten, experimentieren, gemeinsam schaukeln oder mit Unterstützung teilnehmen.
So entstehen Spielräume, in denen nicht jedes Kind dasselbe tun muss, aber möglichst viele Kinder eine Möglichkeit finden, mitzuspielen.
Inklusion auf dem Spielplatz bedeutet nicht, für einzelne Kinder einen separaten Bereich zu schaffen. Vielmehr sollen gemeinsame Spielräume entstehen, in denen Kinder mit unterschiedlichen körperlichen, sensorischen und individuellen Voraussetzungen miteinander in Kontakt kommen können.
Deshalb betrachten wir inklusive Spielgeräte nicht als einzelne „Sondergeräte“. Entscheidend ist das Zusammenspiel verschiedener Spielangebote.
Ein Kind möchte sich drehen oder schaukeln, ein anderes Klänge erzeugen. Manche Kinder möchten Sand bewegen, Farben beobachten oder Gegenstände ertasten. Andere suchen körperliche Herausforderungen oder benötigen eine ruhigere Möglichkeit, am Spielgeschehen teilzunehmen.
Je vielfältiger die Zugänge zum Spielen sind, desto mehr Möglichkeiten entstehen für gemeinsames Erleben.
Rollstuhlgerechte und rollstuhlnutzbare Spielangebote sind ein wichtiger Bestandteil inklusiver Spielplatzgestaltung – aber nur ein Teil davon.
Kinder unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Mobilität. Auch Gleichgewicht, Kraft, Wahrnehmung, Motorik, Kommunikation, Konzentration und das Bedürfnis nach Unterstützung können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.
Deshalb umfasst unser Sortiment bei HST-Spielgeräte verschiedene Spielideen, beispielsweise:
Das Ziel ist nicht, dass jedes Kind jedes Gerät auf exakt dieselbe Art benutzen kann. Ein inklusiver Spielplatz sollte vielmehr unterschiedliche Möglichkeiten anbieten, damit Kinder mit verschiedenen Fähigkeiten gemeinsam am Spielgeschehen teilhaben können.
Schaukeln, Drehen, Rollen, Klettern oder sanfte Bewegungen sprechen den Körper auf ganz unterschiedliche Weise an.
Bewegungsangebote können Gleichgewicht, Körperwahrnehmung, Koordination und motorische Fähigkeiten fördern. Gleichzeitig macht Bewegung einfach Freude – unabhängig davon, ob ein Kind selbst aktiv für die Bewegung sorgt oder diese mit Unterstützung erlebt.
Nicht jeder Spielwert entsteht durch Rennen oder Klettern.
Klangspiele, Farbspiele, Spiegel, bewegliche Elemente und unterschiedliche Oberflächen schaffen sensorische Spielerlebnisse. Kinder können Geräusche erzeugen, Veränderungen beobachten, Materialien ertasten und Zusammenhänge entdecken.
Solche Angebote können auch für Kinder interessant sein, die körperlich weniger aktiv am Spiel teilnehmen.
Weitere Sinnesspiele entdecken →
Was passiert, wenn ich etwas bewege? Wie verändert sich ein Ton? Wohin rollt eine Kugel? Was sehe ich im Spiegel?
Experimentierspiele verbinden Neugier mit eigenständigem Ausprobieren. Kinder können beobachten, wiederholen, vergleichen und eigene Zusammenhänge entdecken.
Spielgeräte zum Experimentieren ansehen →
Ein inklusiver Spielplatz gewinnt besonders dann an Wert, wenn Spielgeräte Begegnungen ermöglichen.
Kinder beobachten einander, wechseln sich ab, geben Impulse, helfen, erklären oder erleben eine Bewegung gemeinsam. Dabei entstehen soziale Kontakte oft ganz selbstverständlich aus dem Spiel heraus.
Es muss nicht immer ein gemeinsames Spiel nach festen Regeln entstehen. Schon das gleichzeitige Erleben und gegenseitige Wahrnehmen kann ein wichtiger Bestandteil von Teilhabe sein.
Inklusive Spielgeräte können – abhängig von ihrer jeweiligen Ausführung – verschiedene Entwicklungsbereiche ansprechen.
Physisch:
Bewegung kann Motorik, Gleichgewicht, Koordination, Kraft, Beweglichkeit und Körpergefühl unterstützen.
Kognitiv:
Experimentieren, Beobachten und Lösen kleiner Aufgaben regen Konzentration, Wahrnehmung, Ursache-Wirkungs-Verständnis und eigene Lösungswege an.
Sozial:
Gemeinsame Spielsituationen fördern Kommunikation, Rücksichtnahme, Abwechseln, gegenseitige Unterstützung und Begegnung.
Emotional:
Kinder können eigene Fähigkeiten entdecken, Erfolgserlebnisse sammeln, Neues ausprobieren und Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten entwickeln.
Kreativ:
Offene Spielangebote ermöglichen unterschiedliche Nutzungsweisen, eigene Spielideen und immer wieder neue Spielsituationen.
Dabei gilt: Nicht jedes Spielgerät erfüllt alle diese Bereiche gleichermaßen. Gerade die Kombination unterschiedlicher Spielangebote schafft einen vielseitigen inklusiven Spielraum.
Ein Rollstuhlkarussell allein macht aus einem Spielplatz noch keinen inklusiven Spielplatz.
Ebenso wenig genügt es, ausschließlich ein Sinneselement oder eine spezielle Schaukel aufzustellen.
Entscheidend ist die Vielfalt der Spielmöglichkeiten.
Ein gut geplanter inklusiver Spielbereich kann beispielsweise Bewegung mit Sinneserfahrungen, aktivem Spiel mit ruhigeren Angeboten und körperlichen Herausforderungen mit leicht zugänglichen Spielmöglichkeiten verbinden.
Dadurch können Kinder selbst wählen:
Möchte ich mich bewegen?
Möchte ich beobachten?
Möchte ich etwas ausprobieren?
Möchte ich fühlen oder hören?
Möchte ich gemeinsam mit anderen spielen?
Oder brauche ich gerade eine ruhigere Form der Teilnahme?
Genau diese Wahlmöglichkeiten tragen zu einem vielseitigen Spielplatz bei.
Unsere inklusiven Spielgeräte eignen sich – abhängig vom jeweiligen Produkt und dessen technischen Anforderungen – unter anderem für:
Welche Altersangaben, Mindesträume, Fallhöhen, Fallschutzanforderungen und weiteren technischen Voraussetzungen gelten, finden Sie direkt beim jeweiligen Spielgerät.
Inklusive Spielgeräte auf öffentlichen und intensiv genutzten Spielflächen müssen nicht nur interessante Spielmöglichkeiten bieten. Ebenso wichtig sind robuste Materialien, sorgfältige Verarbeitung und eine für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Konstruktion.
In unserem Sortiment finden Sie deshalb unterschiedliche Ausführungen aus beispielsweise Stahl, Holz, Seilen und weiteren spielplatzgeeigneten Materialien.
Die konkreten Materialangaben, Sicherheitsinformationen und technischen Daten finden Sie jeweils direkt beim Produkt. So können Sie neben dem gewünschten Spielwert auch die Anforderungen des geplanten Standortes berücksichtigen.
Nicht jeder vorhandene Spielplatz muss komplett neu geplant werden.
Je nach Ausgangssituation kann bereits die gezielte Ergänzung um unterschiedliche Spielmöglichkeiten dazu beitragen, mehr Kindern einen Zugang zum Spiel zu eröffnen.
An anderer Stelle soll vielleicht ein neuer Spielbereich von Anfang an inklusiv gedacht werden.
Beides ist möglich.
Wichtig ist, zunächst zu überlegen:
Auf dieser Grundlage lassen sich passende Spielgeräte wesentlich sinnvoller auswählen als allein nach Aussehen oder Geräteart.
Gerade beim Thema Inklusion gibt es selten die eine Spielplatzlösung, die für jeden Standort und jedes Kind gleichermaßen passt.
Deshalb lohnt es sich, unterschiedliche Spielwerte und Nutzungsmöglichkeiten miteinander zu betrachten.
Teilen Sie uns bei HST-Spielgeräte mit, welche Fläche zur Verfügung steht, für welche Einrichtung Sie planen und welche Anforderungen beziehungsweise Spielideen berücksichtigt werden sollen.
Wir helfen Ihnen gerne dabei, geeignete inklusive Spielgeräte auszuwählen und unterschiedliche Spielmöglichkeiten sinnvoll miteinander zu verbinden.
So entsteht Schritt für Schritt ein Spielraum, bei dem nicht die Einschränkung eines Kindes im Mittelpunkt steht, sondern die Frage:
Welche Möglichkeit zum Spielen können wir ihm eröffnen?